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Joachim Perels: Ansichten und Lebensstationen eines kritischen Gewissens

[...] Dieses Buch möchte den Leser mit auf eine Reise nehmen, auf eine Reise durch die Ansichten und Lebensstationen eines kritischen Gewissens. Es ist der Versuch, sich dem Gesamtwerk von Joachim Perels (J.P.) zu nähern und hierüber einen komprimierten Überblick zu geben. Um J.P. gerecht zu werden, sollen seine Schaffensperioden in Gestalt einer Entwicklungsgeschichte betrachtet werden. Diese setzt sich schwerpunktmäßig aus Gesprächen zusammen, die der Herausgeber mit J.P. innerhalb von vier Jahren geführt hat. Zusätzlich fließen in die Beantwortung der Fragen auch Bereiche aus einigen der über 400 Artikel und aus seinen Büchern ein, die J.P. im Laufe seiner Forschungstätigkeit veröffentlicht hat. So ist ein dichtes Bild entstanden, welches neben seinen Lebensstationen auch die Schwerpunkte seines wissenschaftlichen Schaffens berücksichtigt. Dieses soll eine Grundlage für weitere Forschungen über das Leben und Wirken dieses großen demokratischen Moralisten bilden. [...]

"Dabei übe ich mich zu haben ein unverletzt Gewissen!"

[...] Die Ausführungen in diesem Beitrag zur Kirchengeschichtsschreibung versuchen, die Rolle des Pfarrers Karl Koch als Politiker und Abgeordneter der Deutschnationalen Volkspartei, der das Verhältnis der evangelischen Kirche zur Republik von Weimar prägend mitgestaltet hat, wirklichkeitsgenau zu bestimmen und dessen weltanschauliche Ansichten neben der politischen Haltung zu rekonstruieren. Sein Handeln hat Koch unter den Ausspruch des Apostels Paulus gestellt: "Dabei übe ich mich zu haben allezeit ein unverletztes Gewissen, vor Gott und den Menschen" (Apo. 24, 16). Über vier Jahrzehnte gehörte der Pfarrer, Präses und Politiker Koch zu den einflussreichsten kirchenpolitischen Akteuren seiner Zeit nach dem Kaiserreich bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Durch seinen Einsatz als Abgeordneter der DNVP erlangte er einen großen Bekanntheitsgrad. Den Grundstein dafür legte er in sei-nem Einsatz zugunsten der evangelischen Kirche während der Weimarer Republik. [...]

"Die Zeit des Bekennens ist gekommen!"

[...] Die Proklamation "Die Zeit des Bekennens ist gekommen" war die zentrale Aussage von Karl Koch, Präses der westfälischen Kirche, in seiner Rede auf der Provinzialsynode vom März 1934. Sie bildete den Ausgangspunkt für die Widerstandshandlungen, mit denen sich die evangelische Kirche gegen die Gewaltmaßnahmen der Hitler-Diktatur wehrte. Koch trat entschieden allen Versuchen entgegen, die evangelische Kirche mit dem NS-Staat gleichzuschalten und ihre rassisch-antisemitische Politik der Kirche aufzuzwingen. Der Autor rekonstruiert in dieser Studie die damaligen Ereignisse und legt dabei den Schwerpunkt auf die Beteiligung des beliebten Pfarrers, Superintendenten und Präses. Mit wissenschaftlicher Akribie, doch in betont leserfreundlicher Art wird das Wirken Kochs vor dem Hintergrund des Kirchenkampfes und der Bekennenden Kirche gewürdigt und ein in vielen Aspekten neues Bild dieser historischen Persönlichkeit entworfen. . [...]

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